FRITZ!Box Speicher

FRITZ!Boxen (WLAN(WiFi)-Router) haben einen kleinen internen Speicher eingebaut, meist ca. 3 GByte.
➡ Aktivierung: Heimnetz – USB/Speicher

Will man über einen Explorer (Windows, Linux, etc.) auf den Speicher der FRITZ!Box zugreifen, aktiviert man die SMB¹-Funktion unterhalb der NAS-Einstellungen. Im Bereich „Netzwerk“ im Explorer taucht dann die FRITZ!Box auf. Die Verbindung wird per Doppelklick hergestellt.
➡ Abfrage: FRITZ!Box-Nutzernamen und -Passwort.
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Router

Ein Router verbindet Geräte im Heimnetzwerk mit dem Internet und steuert den Datenverkehr zwischen LAN, WLAN¹ und Provider².

❓ Was kann eine FRITZ!Box für dich tun?

Hier ein paar praktische Beispiele:
✅ Internet für die ganze Familie – mit WLAN, Gastnetzwerk und Kindersicherung.
✅ Telefonieren über das Internet – mit VoIP und Anrufbeantworter.
✅ Smart Home steuern – Licht, Heizung und Steckdosen per App oder Sprachassistent.
✅ Dateien im Netzwerk teilen – USB-Festplatte als NAS für alle Geräte.
✅ Drucker im Netzwerk nutzen – von jedem Gerät aus drucken.
✅ Sicherer Fernzugriff – per VPN oder MyFRITZ von unterwegs auf die FRITZ!Box zugreifen.
✅ Backup-Internet – bei Ausfall der Hauptleitung automatisch auf LTE umschalten.
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Maustasten (Standardbelegung)

Linke Maustaste:

Primäre Aktion:
Auswählen, Öffnen, Ziehen (Drag & Drop), Markieren von Text/Bildern
Doppelklick:
Öffnen von Dateien/Ordner oder Starten von Programmen
Halten + Ziehen:
Verschieben von Objekten

Zusammen mit der SHIFT-Taste:
Dateiauswahl:
Mehrere aufeinanderfolgende Dateien oder Ordner in einem Verzeichnis auswählen

Textauswahl:
In Textdokumenten oder Browsern Textbereiche markieren, ohne die Maus zu ziehen

Zusammen mit der STRG-Taste:
Mehrfachauswahl:
Einzelne Dateien, Ordner oder Objekte unabhängig von ihrer Position auswählen oder abwählen

Mehrfachauswahl von Textabschnitten:
Mehrere nicht zusammenhängende Textstellen gleichzeitig markieren

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Browser

Was ist das?

Ein Browser (z. B. Chrome, Firefox, Edge, Safari) ist ein Programm, mit dem du im Internet surfen kannst. Damit kannst du:

    • Webseiten aufrufen
    • Informationen im World Wide Web (www) suchen
    • Videos schauen oder Musik hören
    • Online einkaufen
    • Soziale Netzwerke nutzen
    • E-Mails lesen und schreiben

Kurz gesagt: Ein Browser ist dein 🪟 Fenster zum Internet.
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Phishing-Masche mit dem Rundfunkbeitrag

Aktuelle Betrugsmasche

  • Betreff: „Ihr Zahlungsplan für den Rundfunkbeitrag ab 2026“
  • Behauptung: Der Rundfunkbeitrag müsse ab 2026 selbst überwiesen werden – angeblich bis zum nächsten Tag.
  • Lockmittel: Rabatt bei Vorauszahlung (halbes oder ganzes Jahr).
  • Ziel: Opfer sollen Geld an eine falsche IBAN überweisen.

Typische Merkmale der Phishing-Mail

  • Unpersönliche Anrede (z. B. „Sehr geehrte Damen und Herren“)
  • Unseriöse Absenderadresse (keine offizielle Domain des Beitragsservice)
  • Gleiche Beitrags-/Kundennummer in mehreren Mails
  • Dringlichkeit: Sofortige Zahlung gefordert
  • Rabattversprechen als Köder
  • IBAN zur manuellen Überweisung (echter Beitragsservice fordert nie per E-Mail zur Direktüberweisung auf!)

So schützt du dich

Nicht reagieren: E-Mail sofort löschen – nicht antworten, keine Links anklicken, keine Anhänge öffnen.
Keine Zahlungen aufgrund unaufgefordeter E-Mails leisten.
Offizielle Kanäle nutzen: Im Zweifel direkt beim Beitragsservice (z. B. www.rundfunkbeitrag.de) nachfragen – nie über die Kontaktdaten in der verdächtigen E-Mail.
Phishing melden: Die E-Mail als Phishing bei deinem E-Mail-Anbieter melden.

Wichtig zu wissen

  • Der echte Beitragsservice fordert nie per E-Mail zur Direktüberweisung auf.
  • Es gibt keine Rabatte für Vorauszahlungen.
  • Der Rundfunkbeitrag wird automatisch abgebucht – eine manuelle Überweisung ist nicht nötig.

>> Wie erkenne ich eine Phishing-Mail?

Passwort

Ein starkes Passwort ist wie ein sicherer Schlüssel – es schützt deine Konten vor unbefugtem Zugriff. Hier sind die wichtigsten Regeln für ein hohes Gut: dein Passwort.

Was ein starkes Passwort ausmacht

Länge: Mindestens 12 Zeichen (länger = sicherer).
Komplexität:

  • Groß- und Kleinbuchstaben (z. B. A und a)
  • Zahlen (z. B. 123)
  • Sonderzeichen z. B. !@#$%)&*
    Einzigartigkeit: Kein Passwort doppelt verwenden – jedes Konto braucht sein eigenes.
    Unvorhersehbarkeit: Keine persönlichen Daten (Name, Geburtsdatum, Haustiername) oder einfache Wörter (z. B. „Passwort123“).

Tipps für den Alltag

🔹 Passwort-Manager nutzen (z. B. Bitwarden, KeePass, 1Password):

  • Erzeugt automatisch sichere Passwörter.
  • Speichert sie verschlüsselt – du musst dir nur ein Master-Passwort merken.
    🔹 Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) aktivieren:
  • Selbst wenn das Passwort gestohlen wird, brauchen Angreifer noch einen zweiten Faktor (z. B. SMS-Code, Authentifizierung-App).
    🔹 Regelmäßig wechseln:
  • Besonders bei wichtigen Konten (E-Mail, Banking, Social Media).

Was du vermeiden solltest

Einfache Passwörter wie Geburtsdatum, 123456, qwertz, abcoder admin.
Wörterbuchangriffe: Keine einfachen Wörter oder Kombinationen (z. B. Haus123).
Passwörter aufschreiben (außer in einem sicheren Passwort-Manager).

❌ Passwörter preisgeben

Online-Banking auf Android-Geräten

Aktuelle Bedrohungslage

  • Banking-Trojaner auf Android stiegen 2025 um 56% im Vergleich zum Vorjahr. 255.090 wurden neue Banking-Trojaner entdeckt – fast dreimal so viele wie 2024. Einige Android-Geräte sind bereits ab Werk infiziert (z. B. in der Firmware). Nutzer merken dies oft erst, wenn Geld abfließt.

Wie Banking-Trojaner funktionieren

  • Methoden:
    • Diebstahl von Zugangsdaten, PINs und TANs.
    • Überlagerung von Online-Banking-Apps mit unsichtbaren Feldern (z. B. für Phishing).
    • Automatisches Senden/Löschen von SMS (z. B. für TANs).
  • Tarnung: Die Malware bleibt oft unsichtbar, bis Geld abgebucht wird.

Gründe für die hohe Gefahr

  1. Update-Problematik:
    • Android-Updates hängen vom Hersteller und Modell ab – manche Geräte erhalten keine oder verspätete Sicherheitsupdates.
    • Kriminelle nutzen bekannte Schwachstellen aus, solange sie nicht gepatcht sind.
  2. Nutzerverhalten:
    • Viele bestätigen Berechtigungsanfragen ohne Nachdenken (z. B. Zugriff auf SMS oder andere Apps).
    • Fehlender Virenschutz: Viele Android-Geräte haben keine Antiviren-Software installiert.

Vier Sofortmaßnahmen für mehr Sicherheit

  • 2-fach Authentifizierung
  • Updates einschalten
  • Passwort-Manager nutzen
  • Virenschutz nutzen

Zusätzliche Tipps

  • App-Berechtigungen prüfen: Nur notwendige Rechte erteilen (z. B. keine SMS-Zugriffe für eine Taschenlampen-App).
  • Offizielle Stores nutzen: Apps nur aus dem Play Store/App Store oder vertrauenswürdigen Quellen herunterladen.
  • Verdächtige Aktivitäten überwachen: Regelmäßig Kontobewegungen prüfen (z. B. über Banking-Apps mit Push-Benachrichtigungen).

Gefälschte Briefe (Beispiel Bundesnetzagentur)

Woran du gefälschte Behördenbriefe erkennst

Formale Auffälligkeiten

  • Falsche Außenstelle: Im Brief wird z. B. eine nicht existierende Außenstelle in Sömmerda genannt.
  • Falsche Telefonnummern: Die Vorwahlen stimmen nicht mit den offiziellen Anschlüssen der Bundesnetzagentur überein.
  • Unseriöse Kontaktdaten:
    • E-Mail-Adresse (z. B. @mail.de) statt einer offiziellen Behörden-Domain (z. B. @bundesnetzagentur.de).
    • Fehlende Unterschrift auf dem Schreiben.

Psychologische Tricks

  • Dringlichkeit: Kurze Frist (z. B. 14 Tage) zur Zahlung.
  • Drohungen: Bei Nichtzahlung werden höhere Sanktionen oder rechtliche Schritte angedroht.
  • Ziel: Betroffene sollen schnell zahlen, ohne die Angaben zu prüfen.

So schützt du dich

Nicht reagieren:

  • Kein Geld überweisen (auch nicht auf die angegebene IBAN).
  • Keine persönlichen Daten (z. B. Kontonummer, Adresse) preisgeben.
  • Nicht antworten und keine Unterlagen an die genannte Adresse schicken.

Offizielle Kanäle nutzen:

  • Im Zweifel nur die offiziellen Kontaktdaten der Bundesnetzagentur verwenden (z. B. www.bundesnetzagentur.de).
  • Nicht die im Brief genannten Telefonnummern oder E-Mail-Adressen nutzen.

Bei Betrug handeln:

  • Falls du bereits Geld überwiesen oder Daten preisgegeben hast: Anzeige bei der Polizei erstatten (z. B. gegen unbekannt).

Merksatz

Echte Behörden:

  • Fordern nie per Brief oder E-Mail zur sofortigen Zahlung auf.
  • Drohen nicht mit kurzfristigen, hohen Strafen.
  • Nutzen immer offizielle Kontaktdaten (Domain, Telefon, Adresse).

Bootfähigen USB-Stick erstellen

Wozu einen bootfähigen USB-Stick erstellen?

Zum Beispiel um ein Betriebssystem (OS) auf einem Rechner zu installieren

Vorbereitung

Was du brauchst:

USB-Stick (mind. 8 GB für Windows, 4 GB für Linux)
ISO-Datei des gewünschten Systems zum Beispiel:

Windows 11: winx_xx_x64Bit.iso

Linux-Mint: linuxmint_xx_x64Bit.iso

Tool zum Erstellen (je nach Betriebssystem)

⚠️ Wichtig:

  • Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!
  • USB-Stick als FAT32 formatieren (für UEFI-Kompatibilität).

Anleitung nach Betriebssystem

🪟 Windows mit Rufus

 

  1. Rufus herunterladen:
    https://rufus.ie (Portable-Version, keine Installation nötig).
  2. USB-Stick anschließen und in Rufus auswählen.
  3. ISO-Datei auswählen (z. B. Windows 11).
  4. Einstellungen:
    • Partitionsschema: GPT (für UEFI) oder MBR (für ältere BIOS-Systeme).
    • Dateisystem: FAT32 (für UEFI) oder NTFS (für große Dateien >4 GB).
    • Zielsystem: UEFI
      (nicht CSM)
      oder BIOS (oder UEFI-CSM).
  5. Starten → Bestätigen, dass der Stick gelöscht wird.
  6. Fertig! (Dauer: 5–20 Minuten).

 

🐧 Linux (mit Balena Etcher oder dd-Befehl)

Option 1: Balena Etcher (einfach, grafisch)

  1. Etcher herunterladen:
    https://www.balena.io/etcher/
  2. ISO-Datei auswählen → USB-Stick auswählen → Flash! klicken.

Option 2: Terminal (dd-Befehl – für Fortgeschrittene)

  1. USB-Stick identifizieren (Achtung: Falsche Auswahl löscht Daten!)
  1. Terminal: lsblk

    (Suche nach deinem USB-Stick, z. B. /dev/sdbnicht /dev/sdb1!)

  2. ISO auf Stick schreiben (Ersetze X mit deinem Gerät, z. B. sdb):
    Terminal:
    sudo dd if=pfad/zur/iso.iso of=/dev/sdX bs=4M status=progress && sync

    (Dauer: 5–15 Minuten, kein Fortschrittsbalken – einfach warten.)

 

🍎 macOS (mit Balena Etcher oder Terminal)

Option 1: Balena Etcher

→ Wie unter Linux (siehe oben).

Option 2: Terminal (hdiutil & dd)

  1. USB-Stick formatieren (FAT32):
    Terminal:
    diskutil list diskutil eraseDisk FAT32 USB MBRFormat /dev/diskX

    (Ersetze X mit der Nummer deines USB-Sticks, z. B. disk2.)

  2. ISO auf Stick schreiben:
    Terminal:
    hdiutil convert -format UDRW -o /tmp/iso.img pfad/zur/iso.iso sudo dd if=/tmp/iso.img.dmg of=/dev/diskX bs=1m

    (Dauer: 10–20 Minuten.)