E-Mail – Header

Was ist der E-Mail – Header?

Ein E-Mail-Header ist der Teil einer E-Mail, der Metadaten und technische Informationen enthält, die für die Zustellung und Verarbeitung der Nachricht notwendig sind. Er ist für den Empfänger normalerweise nicht sichtbar, kann aber in den meisten E-Mail-Programmen angezeigt werden.

Der Header hilft E-Mail-Servern, die Nachricht korrekt zuzustellen, und kann auch zur Analyse von Spam, Phishing oder anderen Problemen genutzt werden.

Wo finde ich den E-Mail – Header?
    • Thunderbird:
      • Desktop: Quelltext im Menü unter „Ansicht“ oder öffne die E-Mail, klicke auf Ansicht > Nachrichtenquelltext (oder Strg+U)
      • Android und iOS: Öffne die E-Mail in der Thunderbird-App. Tippe auf die drei Punkte (⋮) oben rechts. Wähle "Nachrichtenquelltext", „Kopfzeile“ oder "Quelltext anzeigen" aus.
    • Outlook:
      • Desktop: Öffne die E-Mail, klicke auf Datei > Eigenschaften > Internetheader
      • Web: Öffne die E-Mail, klicke auf die drei Punkte (…) > Datei > Eigenschaften > Internetheader
    • Gmail:
      • Web: Öffne die E-Mail, klicke auf die drei Punkte (⋮) > Original anzeigen
      • App: Öffne die E-Mail, tippe auf die drei Punkte (⋮) > Original anzeigen
    • Apple Mail:
      • macOS: Öffne die E-Mail, klicke auf Ansicht > Nachricht > Alle Header
      • iOS: Öffne die E-Mail, tippe auf Antworten, dann auf das Info-Symbol (i) und ziehe nach oben, um den Header zu sehen
    • Yahoo Mail:
      • Öffne die E-Mail, klicke auf die drei Punkte (…) > Nachrichtenquelltext anzeigen
    • GMX:
      • Öffne die E-Mail in deinem Postfach. Klicke auf die drei Punkte (⋮) in der oberen rechten Ecke der E-Mail. Wähle "Quelltext anzeigen" aus
Was beinhaltet der E-Mail – Header?
    • From: Absender der E-Mail
    • To: Empfänger der E-Mail
    • Subject: Betreffzeile
    • Date: Datum und Uhrzeit des Versands
    • Message-ID: Eindeutige Identifikationsnummer der E-Mail
    • Return-Path: Adresse, an die Rückmeldungen (z. B. bei Zustellfehlern) gesendet werden
    • Received: Informationen über die Server, die die E-Mail weitergeleitet haben
    • Content-Type: Art des Inhalts (z. B. Text, HTML)
    • MIME-Version: Version des MIME-Standards, der für die Formatierung verwendet wird
Wie liest man den Header aus?

Ein E-Mail - Header enthält viele technische Informationen, die auf den ersten Blick verwirrend wirken können. Hier eine praktische Anleitung, wie du die wichtigsten Teile liest und interpretierst:

1. Grundlegende Struktur

Ein Header sieht etwa so aus:

From: absender@example.com
To: empfaenger@example.com
Subject: Testmail
Date: Thu, 7 May 2026 14:30:00 +0200
Message-ID: <123456789@example.com>
Return-Path: <absender@example.com>
Received: from mail.example.com (mail.example.com [192.0.2.1])
by mx.gmx.net (mx.gmx.net [192.0.2.2])
with ESMTPS (AES256-GCM-SHA384)
for <empfaenger@gmx.net>; Thu, 7 May 2026 14:31:00 +0200
spf=pass
Content-Type: text/plain; charset="UTF-8"
MIME-Version: 1.0

2. Wichtige Felder und ihre Bedeutung

I. Absender & Empfänger:

              • From: Wer hat die E-Mail gesendet?
              • To: An wen wurde die E-Mail gesendet?
              • Cc/Bcc: Weitere Empfänger (Kopie/Blindkopie).
              • Subject: Betrifft.

II. Zeitstempel:

            • Date: Wann wurde die E-Mail versendet? (Achtung: Kann vom Empfangszeitpunkt abweichen!)

III. Technische Pfadanalyse:

            • Received: Zeigt den Weg der E-Mail durch die Server.
              Jeder Eintrag steht für einen Server, der die E-Mail weitergeleitet hat.
              Beispiel:

Received: from mail.example.com (mail.example.com [192.0.2.1]) by mx.gmx.net (mx.gmx.net [192.0.2.2])

Die E-Mail kam von mail.example.com (IP: 192.0.2.1) und wurde an mx.gmx.net (IP: 192.0.2.2) weitergeleitet.
Tipp: Die unterste Received-Zeile ist der erste Server, der die E-Mail empfangen hat (meist der Server des Absenders).

IV. Identifikation & Sicherheit:

            • Message-ID: Eindeutige ID der E-Mail.
            • Return-Path: Adresse für Rückmeldungen (z. B. bei Zustellfehlern).
            • DKIM-Signature, SPF, DMARC: Sicherheitsmechanismen gegen Spam/Phishing.
            • DKIM: Digitale Signatur, die den Absender verifiziert.
            • SPF: Prüft, ob der sendende Server berechtigt ist, E-Mails für die Domain zu versenden.
            • DMARC: Gibt an, wie mit E-Mails umgegangen werden soll, die SPF/DKIM nicht bestehen.

V. Inhaltstyp:

            • Content-Type: Gibt an, ob die E-Mail Text, HTML oder Anhänge enthält.
            • MIME-Version: Version des verwendeten MIME-Standards.
3. Wofür ist das nützlich?
          • Spam/Phishing erkennen: Unstimmigkeiten zwischen From: und Return-Path: oder verdächtige Received:-Pfade können auf Betrug hindeuten.
          • Zustellprobleme analysieren: Fehlende oder falsche Received:-Einträge zeigen, wo die E-Mail hängengeblieben ist.
          • Absender überprüfen: Die IP-Adressen in "Received" können mit einer IP-Lookup-Suche (z. B. whois.com) geprüft werden.

Beispiel: Spam erkennen in folgendem Header:

From: "PayPal" <service@paypal.com>
Return-Path: <xyz123@fake-server.ru>
Received: from fake-server.ru (fake-server.ru [1.2.3.4])

Achtung Achtung: Die From:-Adresse sieht seriös aus, aber Return-Path: und Received: verraten, dass die E-Mail von einem verdächtigen Server kommt.

So sieht ein Header in der Regel aus.

Beispiel: Eine Terminbestätigung per E-Mail:

mail-header

Grün/Gelb: Empfänger und Rücksendung (Mail-Adresse und Server)
Rot: dkim=pass (Signaturprüfung erfolgreich)
Blau/Subject: Betreffzeile
Blau: Text
Blau/Footer: Fußzeile

Zusammenfassung:

Was ist der Header?

          • Der unsichtbare Teil einer E-Mail mit Metadaten zu Absender, Empfänger, Serverpfad und IP-Adressen.

Wofür ist er nützlich?

          • Absender prüfen: Echte IP-Adresse des sendenden Servers erkennen.
          • Phishing erkennen: Abweichungen zwischen From: und der tatsächlichen Server-IP deuten auf Betrug hin.
          • Vertrauenswürdige Hinweise: Einige Header-Felder (z. B. Received:, Return-Path:) lassen sich nicht so leicht fälschen.
          • Achtung: Auch bei scheinbar korrekten Headern kann es sich um Phishing handeln – z. B. wenn ein gehackter Account genutzt wurde.
Fazit:

Der Header ist ein mächtiges Werkzeug, um die Herkunft einer E-Mail zu überprüfen – aber keine 100%ige Garantie gegen Betrug.

Links:

E-Mail

Phishing

email-symbol

Tastatur

Tastenkürzel sind ein mächtiges Werkzeug, um die Arbeit am Computer zu beschleunigen und effizienter zu gestalten. Statt mit der Maus durch Menüs zu navigieren, kann man mit diesen Kombinationen viele Aktionen direkt ausführen – sei es das Öffnen des Datei-Explorers, das Minimieren von Fenstern oder das schnelle Wechseln zwischen Anwendungen.

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Shortcuts (auch Tastenkürzel oder Hotkeys genannt) sind Tastenkombinationen, mit denen du bestimmte Funktionen oder Befehle auf deinem Computer schneller ausführen kannst – ohne die Maus oder Menüs zu benutzen.

    • Definition:
      Shortcut (engl. für „Abkürzung“) = Eine oder mehrere Tasten, die gleichzeitig oder nacheinander gedrückt werden, um eine bestimmte Aktion auszulösen.
    • Zweck:
      • Zeit sparen
      • Arbeitsabläufe beschleunigen
      • Bedienung effizienter gestalten
    • Beispiele:
      • Strg + C = Kopieren
      • Win + D = Desktop anzeigen
      • Alt + Tab = Zwischen Programmen wechseln
    • Vorteile:
      • Schnelligkeit: Aktionen in Sekunden statt durch klicken in Menüs
      • Präzision: Weniger Fehler, da keine Mausbewegungen nötig sind
      • Ergonomie: Entlastet die Handgelenke bei häufigen Aufgaben
    • Kurz:
      Shortcuts sind die „Abkürzungen“ deiner Tastatur – wie Geheimcodes für mehr Produktivität!

Hotkeys sind im Grunde dasselbe wie Shortcuts oder Tastenkürzel – also Tastenkombinationen, die bestimmte Funktionen oder Befehle auf dem Computer direkt ausführen.

    • Definition:
      Hotkey (engl. für „heiße Taste“) = Eine Taste oder Tastenkombination, die sofort eine bestimmte Aktion auslöst, sobald sie gedrückt wird.
    • Typisch:
      • Systemfunktionen
      • Spiele
      • spezielle Programme
    • Beispiele:
      • F5 = Seite im Browser aktualisieren
      • Win + L = Computer sofort sperren
      • Alt + F4 = Aktives Fenster schließen
    • Unterschied zu Shortcuts:
      • Der Begriff Hotkey wird oft für systemweite oder programmspezifische Tastenkombinationen verwendet, während Shortcut allgemeiner ist.
      • In Spielen oder Spezialsoftware spricht man häufig von Hotkeys (z.B. für schnelle Aktionen wie „Inventar öffnen“).
    • Zusammenfassung:
      Hotkeys sind „Schnellzugangstasten“ – sie machen häufige Aktionen mit einem Tastendruck möglich.

Tipp: Viele Programme (z.B. Office, LibreOffice, Photoshop, Gimp, FireFox, etc.) haben eigene Shortcuts – lohnt sich, die wichtigsten für deine täglichen Tools zu lernen!

Absturz

Was tun, wenn mein Rechner abgestürzt oder eingefroren ist?
    • Rechner neu starten (wenn er noch reagiert)
        • Drücke Strg + Alt + Entf (bei Windows) und wähle „Neu starten“.
        • Falls der Bildschirm komplett eingefroren ist, halte den Einschaltknopf für etwa 5–10 Sekunden gedrückt, bis der Rechner ausschaltet. Warte dann einige Sekunden und schalte ihn wieder ein.
    • Falls der Rechner nicht mehr reagiert
        • Notausschalten: Halte den Einschaltknopf gedrückt, bis der Rechner ausgeht. Starte ihn danach neu.
        • Stromversorgung prüfen: Falls der Rechner gar nicht mehr reagiert, ziehe das Netzteil ab (bei Laptops auch den Akku entfernen, falls möglich) und warte einige Minuten, bevor du ihn wieder anschaltest.
        • Netzteil und Akku prüfen (Taskleiste rechts unten: Batteriesymbol)
    • Nach dem Neustart
        • Programme aktualisieren: Prüfe, ob alle Programme und Treiber auf dem neuesten Stand sind.
        • System auf Fehler prüfen: Führe eine Festplattenprüfung (z. B. mit chkdsk unter Windows) oder einen Speichertest durch.
        • Linux-Mint System aktualisieren:
          Im Terminal: sudo apt update && sudo apt upgrade
        • Überhitzung prüfen: Stelle sicher, dass der Lüfter nicht blockiert ist und der Rechner nicht überhitzt.
    • Wiederholte Abstürze?
        • Virenprüfung: Scanne dein System mit einer Antiviren-Software.
        • Systemwiederherstellung: Setze den Rechner auf einen früheren Zeitpunkt zurück, an dem alles noch funktioniert hat.
        • Hardware prüfen: Falls die Abstürze häufig auftreten, könnte ein Hardware-Defekt (z. B. RAM, Festplatte) vorliegen.
    • Was passiert bei Strg + Alt + Entf unter Linux?
      Standardmäßig startet diese Tastenkombination keinen Task-Manager (wie bei Windows), sondern führt einen sofortigen Neustart des Systems durch. Das entspricht in etwa dem Drücken des Power-Knopfs am Rechner – alle nicht gespeicherten Daten gehen verloren!

        • Was kannst du stattdessen tun?
          1. Virtuelle Konsole wechseln: Drücke Strg + Alt + F2 (oder F3–F6), um zu einer Textkonsole zu wechseln.
            Melde dich mit deinem Benutzernamen und Passwort an.
            Hier kannst du Prozesse beenden (kill, killall), Dienste neu starten oder das System sauber herunterfahren.
          2. System sauber herunterfahren/neu starten (Terminal):
            • sudo reboot # für einen Neustart
            • sudo shutdown now # für ein Herunterfahren
        • Falls du wieder zur grafischen Oberfläche zurück möchtest:
          Drücke Strg + Alt + F7 (oder F8, je nach Distribution).

Warum ist das so?
Linux nutzt diese Tastenkombination traditionell für einen Notfall-Neustart, da es in Server-Umgebungen oft keine grafische Oberfläche gibt. Bei modernen Desktop-Distributionen (wie Ubuntu, Fedora, etc.) kannst du das Verhalten aber anpassen.

 

Laptop-im-Wurmloch

Wo befinden sich die Server der gängigsten KI/AI…

Chatbots?
  1. Gemini (Google):
    • Notiz: Bekannt für starke multimodale Fähigkeiten (Text, Bild, Audio) und Integration in Google-Dienste. Nutzt seine globale Cloud-Infrastruktur.
    • Hauptrechenzentren: Vorwiegend USA aber auch Deutschland und Belgien.
    • DSGVO-Konform: Tlw.
  2. Mistral Large 3 (Mistral AI):
    • Notiz: Ein leistungsstarkes, in Europa entwickeltes Modell, das für seine Effizienz und Sprachverständnis geschätzt wird.
    • Hauptrechenzentren: Frankreich und weitere Standorte in Schweden und anderen europäischen Ländern geplant.
    • DSGVO-Konform: Ja
  3. Grok (xAI, Elon Musk):
    • Notiz: Fokus auf Echtzeit-Daten (z. B. von X/Twitter) und emotionaler Intelligenz.
    • Hauptrechenzentren: USA
    • DSGVO-Konform: Nein
  4. Claude (Anthropic):
    • Notiz: Bekannt für sichere, ethische KI-Anwendungen und starke Dialogfähigkeiten, besonders in komplexen Gesprächen.
    • Hauptrechenzentren: USA
    • DSGVO-Konform: Nein
  5. DeepSeek V3.2:
    • Notiz: Zeichnet sich durch hohe Genauigkeit in technischen und wissenschaftlichen Fragen aus.
    • Hauptrechenzentren: China
    • DSGVO-Konform: Nein
  6. Microsoft Copilot:
    • Notiz: Integriert in Windows und Office, nutzt oft OpenAI-Modelle, aber mit Microsoft-spezifischen Erweiterungen.
    • Hauptrechenzentren: Vorwiegend USA und Weltweit
    • DSGVO-Konform: Tlw.
  7. Perplexity AI:
    • Notiz: Kombiniert KI-Chats mit Echtzeit-Websuche für aktuelle Informationen.
    • Hauptrechenzentren: USA und tlw. Europa
    • DSGVO-Konform: Tlw.
Bildgenerierung?
  1. Midjourney:
    • Hauptrechenzentren: USA
    • DSGVO-Konform: Nein
  2. DALL·E:
    • Hauptrechenzentren: USA
    • DSGVO-Konform: Nein
  3. Stable Diffusion:
    • Hauptrechenzentren: USA
    • DSGVO-Konform: Nein
Programmierunterstützung?
  1. GitHub Copilot:
    • Notiz: Liegt in der Infrastruktur von GitHub und Microsoft Azure.
    • Hauptrechenzentren: Vorwiegend USA aber auch Deutschland und Niederlande.
    • DSGVO-Konform: Tlw.
Serverroom

PayPal vs Wero

  1. Herkunft und Verfügbarkeit
    • PayPal: USA, weltweit etabliert, Akzeptanz bei Händlern und Privatpersonen.
    • Wero: Europa, entwickelt von der European Payments Initiative (EPI), noch nicht in allen Ländern verfügbar, Wachsende Akzeptanz.
      •  
  2. Geschwindigkeit und Komfort
    • PayPal bucht das Geld direkt von Bankkonto zu Bankkonto, mit Zwischenkonto.
    • Wero bucht das Geld direkt von Bankkonto zu Bankkonto, ohne Zwischenkonto.
      •  
  3. Kosten und Gebühren
    • PayPal: Keine Gebühren für Privatpersonen bei P2P-Überweisungen (Person zu Person). Für Händler sind die Transaktionsgebühren höher.
    • Wero: Keine Gebühren für Privatpersonen bei P2P-Überweisungen (Person zu Person). Für Händler sind die Transaktionsgebühren niedriger.
    •  
  4. Datenschutz und Sicherheit
    • PayPal bietet Käuferschutz und eine einfache Abwicklung, steht aber in der Kritik wegen Datenschutzbedenken und Sicherheitslücken.
    • Wero wirbt mit hohem europäischen Datenschutz und weniger Abhängigkeit von US-Konzernen.
    •  
  5. Akzeptanz und Verbreitung
    • PayPal ist nach wie vor der Standard für Online-Zahlungen. Wird von vielen Händlern akzeptiert.
    • Wero steht noch am Anfang. Immer mehr Banken bieten es an aber die Akzeptanz im Handel ist noch begrenzt. Einführung im stationären Handel für 2026 geplant.
    •  
  6. Teilnehmende Banken in Deutschland
    • Sparkassen
    • Volksbanken Raiffeisenbanken
    • Sparda-Bank
    • PSD Bank
    • Deutsche Bank
    • Postbank
    • ING Deutschland (geplant 2026)
    • N26 (geplant 2026)
    • Revolut (geplant 2026)
    •  
  7. Teilnehmende Banken in Belgien, Frankreich, Niederlande, Luxemburg
    • Belgien: Belfius, BNP Paribas Fortis, ING, KBC, Argenta, Bank Van Breda, Beobank, Crelan, VDK Bank
    • Frankreich: BPCE Groupe, Crédit Agricole, La Banque Postale, Société Générale
    • Niederlande: Start 2026 (u.a. iDEAL-Partner)
    • Luxemburg: Banques Raiffeisen, Post Luxembourg, BGL BNP Paribas, Spuerkeess
    •  
  8. Wie aktiviert man Wero
    • Wero ist in der Regel direkt in der Banking-App deiner teilnehmenden Bank integriert.
    • Separate Wero-App, die mit deinem Bankkonto verknüpft wird.
    •  
  9. Deine Bank ist (noch) nicht dabei
  10. So aktivierst du Wero (Beispiel Kreissparkasse)
    • Sparkassen-App:
      • Installiere und öffne die Sparkassen-App auf deinem Smartphone.
      • Gehe in den Bereich „Zahlungen“ oder „Bezahlen“.
      • Suche nach der Option „Wero“ oder „Geld senden mit Wero“.
      • Folge den Anweisungen, um Wero zu aktivieren – in der Regel musst du nur deine Handynummer oder E-Mail-Adresse bestätigen.
      • Danach kannst du sofort Geld an Freunde oder Familienmitglieder senden und bei teilnehmenden Händlern online bezahlen.
      •  
    • Wero-App:
      • Installiere und öffne die Wero-App auf deinem Smartphone.
      • Folge den Anweisungen.
      • Verknüpfe mit der Sparkassen-App.
      • Danach kannst du sofort Geld an Freunde oder Familienmitglieder senden und bei teilnehmenden Händlern online bezahlen.
      •  
  11. Fazit
    • PayPal ist noch der Platzhirsch, besonders für internationale Zahlungen und Käuferschutz. Wero ist eine kostengünstigere und datenschutzfreundlichere Alternative aber noch nicht überall nutzbar. Wer Wert auf europäische Standards und niedrige Gebühren legt, sollte Wero im Blick behalten, sofern die eigene Bank mitmacht.

(Stand Februar 2026)

PayPal vs Wero

Apps nach Gebrauch schließen

3 Gründe warum man Apps schließen sollte:
    • Leistung: Offene Apps verbrauchen im Hintergrund oft RAM und CPU, was das Gerät verlangsamen kann.
    • Akkulaufzeit: Manche Apps aktualisieren sich im Hintergrund oder nutzen Standortdienste, was den Akku belastet.
    • Stabilität: Apps, die „hängen“, können das System instabil machen.
Wann Apps schließen?
    • Nicht immer nötig: Moderne Betriebssysteme verwalten Apps effizient. Ein ständiges Schließen ist nicht erforderlich und kann sogar kontraproduktiv sein, da Apps beim erneuten Öffnen mehr Energie verbrauchen.
    • Gezieltes Schließen: Nur bei nicht reagierenden Apps oder vor dem Laden des Geräts (z. B. über Nacht) sinnvoll.
Wie schließt man Apps?
    • Android
      • Neuere Versionen: Wischen Sie vom unteren Bildschirmrand nach oben und halten Sie kurz. Der Task-Manager öffnet sich. Hier nun die App nach oben wischen. Zur nächsten App nach rechts wischen.
      • Ältere Versionen: Multitasking-Taste* drücken. Der Task-Manager öffnet sich. Hier nun die App nach oben wischen. Zur nächsten App nach rechts wischen.
    • iPhone (iOS)
      • Ohne Home-Button: Wischen Sie vom unteren Bildschirmrand nach oben und halten Sie kurz. Der Task-Manager öffnet sich. Hier nun die App nach oben wischen. Zur nächsten App nach rechts wischen.
      • Mit Home-Button: Home-Button doppelt drücken. Der Task-Manager öffnet sich. Hier nun die App nach oben wischen. Zur nächsten App nach rechts wischen.
Hinweis:
    • Nicht alle Apps schließen: Das System verwaltet Hintergrundprozesse oft besser als manuell. Ein ständiges Schließen kann sogar die Akkulaufzeit verkürzen, da Apps beim erneuten Start mehr Ressourcen benötigen.
    • Die Apps werden mit oben genannten Anleitungen nicht gelöscht, sondern nur geschlossen! Um eine App zu deinstallieren, muss man länger auf die App drücken. Dann öffnet sich ein Kontextmenü mit entsprechenden Hinweisen.
    • Geräte ab und zu ausschalten!
      • Nachhaltig.
      • Gerät wird auf seine Weise mal aufgeräumt.
      • Viele Updates finden nur beim Neustart statt oder werden erst bei einem Neustart beendet.
      • Abschalten ist gesünder und angenehmer. Denn muss man immer erreichbar sein, besonders Nachts?
      • Zumindest beim Laden sollte man das Smartphone ausschalten, denn zum einen telefoniert man in dieser Zeit ja sowieso eher nicht damit und zum anderen geht es dann schneller. Und zum dritten lädt der Akku laut Experten dann gleichmäßiger, was auch der Lebensdauer zugutekommt.
      • Programme bleiben geöffnet, Rechnerkapazitäten werden weiter verbraucht und das System wird verlangsamt.
      • Energieverschwendung.
      • Lebensqualität des Akkus.
    • * Die Multitasking-Schaltfläche (|||) befindet sich rechts oder links neben der Home-Taste (o). Um z.B. eine App zu beenden oder zu sehen welche Apps geöffnet sind, einfach auf das Task-Manager-Symbol drücken. Es öffnet sich der Task-Manager.

|||          O          <

Phone

KI/AI und Urheberrecht

In Deutschland und der EU gilt (Stand Februar 2026):

KI/AI-generierte Inhalte sind in der Regel nicht urheberrechtlich geschützt, wenn sie ohne menschliche kreative Leistung entstanden sind.

Wichtige Punkte zum Urheberrecht bei KI/AI-Inhalten
    • Kein Urheberrecht: Weder die KI/AI, der Programmierer noch der Nutzer, der nur einen Prompt eingibt, gelten als Urheber. Der Inhalt ist damit gemeinfrei.
    • Keine Lizenzpflicht: Man muss keine Lizenzgebühren zahlen und kann die Inhalte frei bearbeiten und nutzen.
    • Risiko von Abmahnungen: Wenn KI/AI-Inhalte zufällig oder durch das Training der KI/AI bestehende Werke nachahmen, können Urheberrechtsverletzungen vorliegen. Besonders kritisch ist dies bei Bildern, Musik oder Texten, die stark an geschützte Werke erinnern.
Praktische Empfehlungen
    • Prüfe die Originalität: Nutze Tools, um Ähnlichkeiten zu bestehenden Werken zu erkennen.
    • Kombiniere mit menschlicher Kreativität: Durch eigene Bearbeitung oder kreative Weiterverarbeitung kann man unter Umständen einen urheberrechtlichen Schutz erlangen.
    • Nutze lizenzierte KI-Tools: Manche Anbieter garantieren, dass ihre KI/AI keine urheberrechtlich geschützten Inhalte reproduziert.
Aktuelle Entwicklungen

Die EU arbeitet an einer Harmonisierung des Urheberrechts für KI/AI-Inhalte, aber bisher gibt es keine abschließende Regelung.
Fazit: KI/AI-Inhalte sind praktisch frei nutzbar, aber Vorsicht bei Ähnlichkeiten zu geschützten Werken.

Tipp

Möchte man Urheber der KI-generierten Werke werden, kann man Folgendes tun:

    • Inhalte abwandeln
    • Worte und/oder Farben ändern.
    • Vorgenommene Abwandlungen der Inhalte dokumentieren.
    • Alternativ KI/AI nur als Inspirationsquelle nutzen.
    • KI/AI-Inhalte vor der Verwendung überprüfen.
    • Recherchen durchführen und einen Plagiats-Scanner nutzen oder die KI/AI-Inhalte verändern.
Recht am eigenen Bild
    • Risiko bei KI/AI-generierten Personenbildern: Wenn eine KI ein Bild erzeugt, das einer realen Person ähnelt, kann das Recht am eigenen Bild (§ 22 KUG) verletzt werden. Die abgebildete Person (oder ihr Abbild) darf nur mit Einwilligung veröffentlicht werden.
    • Praktische Konsequenz: Nutze KI/AI-generierte Personenbilder nur, wenn sichergestellt ist, dass keine reale Person erkennbar ist – oder man bearbeitet echte Fotos mit Einwilligung nach.
Haftung für KI/AI-generierte Inhalte
    • Fehler und Rechtsverstöße: Wenn die KI/AI falsche Informationen verbreitet (z.B. falsche Rabattversprechen) oder Urheberrechte verletzt, ist man als Nutzer/Betreiber verantwortlich.
KI/AI-Kennzeichnungspflicht (ab 2. August 2026, EU-KI-Verordnung)
    • Anbieterpflicht: Entwickler/Anbieter von KI/AI-Systemen müssen KI/AI-generierte Inhalte kennzeichnen (z.B. durch Wasserzeichen, Disclaimer, Metadaten).
    • Keine direkte Pflicht für Nutzer/Betreiber: Nicht jeder KI/AI-Inhalt muss selbst gekennzeichnet werden, es sei denn:
      • Nutzung von KI/AI-Inhalte in hochriskanten Bereichen (z.B. Deepfakes in Wahlkampf, medizinische Diagnosen).
      • KI/AI-Inhalte werden als menschengemacht ausgegeben (Täuschungsabsicht).
Empfehlungen für die Praxis
    • Personenbilder: Nutze nur KI/AI-Bilder, die keine realen Personen darstellen – oder bearbeite echte Fotos mit Einwilligung.
    • Haftung minimieren: Prüfe KI/AI-Inhalte auf Richtigkeit und Rechtskonformität, vor der Veröffentlichung.
    • Kennzeichnung: Keine KI/AI-Kennzeichen der Anbieter löschen. Bei Unsicherheit: Transparenz schaffen (z.B. „Dieser Text (Dieses Bild) wurde mit KI/AI-Unterstützung erstellt“).
Wann ist eine KI/AI-Kennzeichnung Pflicht?
    • Deepfakes
      • Immer kennzeichnen, wenn realistische Inhalte (Bilder, Audio, Video) erstellt werden, die Personen in einem falschen Kontext zeigen (z.B. gefälschte Zitate, Handlungen).
    • Inhalte von öffentlichem Interesse
      • Kennzeichnungspflicht, wenn KI/AI-generierte Texte, Bilder oder Videos die Öffentlichkeit über wichtige Themen informieren (z.B. Nachrichten, politische Inhalte, wissenschaftliche Informationen).
    • Hochriskante Anwendungen
      • Immer dann, wenn KI/AI-Inhalte in sensiblen Bereichen eingesetzt werden (z.B. Medizin, Recht, Wahlkampf).
Wann ist keine Kennzeichnung nötig?
    • Bei offensichtlich künstlichen Inhalten (z.B. Fantasy-Bilder, kreative Texte, die nicht als Fakt dargestellt werden).
    • Bei privater Nutzung oder internen Dokumenten, die nicht öffentlich verbreitet werden.
Wie kennzeichnen?
    • Expliziter Hinweis (z.B. „Dieser Inhalt wurde mit KI/AI-Unterstützung erstellt“).
    • Keine Täuschung: Nutzer müssen erkennen können, dass es sich um KI/AI-Inhalte handelt.

Wichtig: Die Pflicht zur Kennzeichnung trifft vor allem Anbieter von KI/AI-Systemen (z.B. Wasserzeichen in Bildern), aber auch Nutzer, wenn sie KI/AI-Inhalte in den genannten Bereichen einsetzen.