Massenspeicher mit ShredOS sicher löschen

  • Warum ShredOS?
    • Einfaches Löschen oder physische Zerstörung reicht oft nicht aus, um Daten endgültig und sicher zu entfernen.
    • Risiko: Bei unsachgemäßer Entsorgung können Dritte auf private Daten (z. B. Bankdaten, Fotos, Passwörter) zugreifen und diese für Identitätsdiebstahl, Betrug oder Erpressung nutzen.
  • Was ist ShredOS?
    • Sicheres Lösch-Tool basierend auf Linux.
    • Zweck: Endgültiges Zerstören von Daten auf Speichergeräten (Festplatten, SSDs, USB-Sticks), um Datenschutzverletzungen zu verhindern.
      • Funktionsweise:
        1. Läuft direkt von einem USB-Stick (keine Installation nötig).
        2. Kann unter Linux oder Windows erstellt werden.
        3. Nutzt militärische Löschstandards (z. B. DoD 5220.22-M, Gutmann), um Daten unwiederherstellbar zu machen.
  • Wann sollte ShredOS verwendet werden?
    • Vor dem Verkauf, Verschenken oder Entsorgen eines PCs, Laptops oder Speichergeräts.
    • Bei defekten Geräten, die nicht mehr genutzt werden.
    • In Unternehmen, um Compliance-Anforderungen (z. B. DSGVO) zu erfüllen.
  • Vorteile von ShredOS:
    • Einfach zu bedienen (keine technischen Vorkenntnisse nötig).
    • Kostenlos & Open Source (keine versteckten Kosten oder Backdoors).
    • Unterstützt verschiedene Löschmethoden (z. B. Überschreiben, ATA Secure Erase für SSDs).
    • Keine Spuren hinterlassen – im Gegensatz zu einfachen Formatierungen oder „Löschen“ im Datei-Explorer.
  • Was du brauchst:
    • USB-Stick (mind. 2 GB, alle Daten darauf werden gelöscht!)
    • ShredOS-ISO-Datei (Download: github.com)
    • Tool zum Erstellen des bootfähigen USB-Sticks: Siehe Bootfähigen USB-Stick erstellen
  • ShredOS starten und bedienen:
    • USB-Stick anschließen und PC/Notebook neu starten.
    • Boot-Menü öffnen (je nach Hersteller).
    • USB-Stick auswählen und Enter drücken.
    • Folgendes Menü erscheint auf dem Rechner:
  • Bedienung (Das Menü ist selbsterklärend)
    Hier ein paar wichtige Punkte:
    • [M]: Löschstrategie
    • [R]: Anzahl der Durchläufe (Empfohlen min. 3, 7-fach = Militärstandard)
    • [V]: Verifikationslauf
    • [C]: Am Ende wird ein PDF-Protokoll erstellt und auf dem USB-Stick gespeichert (Eingabe Name, Adresse, etc. möglich)
    • [F]: Fontsize
    • [B]: Bildschirmfarbe schwarz/blau/blank
    • [CTRL C]: Verlassen
    • [ENTER] oder [Leertaste]: In der jeweiligen Zeile des zu löschenden Mediums. Es erscheint „wipe“ für Löschen.
    • [SHIFT S]: Daten werden unwiederbringlich gelöscht! Status wird angezeigt.
    • Nachdem ShredOS das Medium digital geschreddert hat, sind folgende Schritte möglich:
      • [ENTER]: Legt den PDF-Bericht an, sofern dies am Anfang mit [C] aktiviert wurde
      • [A]: Sichert den PDF-Bericht
      • [R]: Neustart des Rechners
      • [S]: Fährt den Rechner herunter
      • [LEERTASTE]: Rechner kehrt zur Benutzeroberfläche zurück
  • Links:
    • ShredOS Projektseite:
      https://github.com/PartialVolume/shredos.x86_64
    • ShredOS herunterladen:
      https://github.com/PartialVolume/shredos.x86_64/releases
  • Empfehlung:
    • Damit nicht versehentlich von diesem USB-Stick gebootet werden kann, sollte einer der zwei Vorschläge beherzigt werden:
        • USB-Stick formatieren, um ihn wieder normal zu nutzen
        • USB-Stick beschriften und separat lagern
  • Bedeutung der Menüpunkte:
    • Entropy (Entropie):
      • Bedeutung: Ein Maß für die Unvorhersehbarkeit oder Zufälligkeit in einem System. Je höher die Entropie, desto schwerer ist es, die generierten Daten vorherzusagen oder zu reproduzieren.
    • PRNG (Pseudo-Random Number Generator – Pseudozufallszahlen Generator):
      • Bedeutung: Ein Algorithmus, der eine Folge von Zahlen erzeugt, die zufällig erscheinen, aber deterministisch (also vorhersehbar) sind, wenn der Startwert (Seed) bekannt ist.
    • Method (Methode):
      • Bedeutung: Der Algorithmus oder Standard, nach dem die Daten gelöscht werden.
    • Verify (Überprüfung):
      • Bedeutung: Prüft, ob die gelöschten Daten tatsächlich nicht mehr wiederherstellbar sind.
    • Rounds (Durchläufe):
      • Bedeutung: Wie oft die Daten überschrieben werden.
    • Runtime (Laufzeit):
      • Bedeutung: Die Zeit, die der Löschvorgang benötigt.
    • Remaining (Verbleibend):
      • Bedeutung: Zeigt an, wie viel des Löschvorgangs noch aussteht (z. B. in % oder Zeit).
    • Load Averages (Systemauslastung):
      • Bedeutung: Gibt an, wie stark das System (CPU, I/O) während des Löschvorgangs ausgelastet ist.
    • Throughput (Durchsatz):
      • Bedeutung: Die Geschwindigkeit, mit der Daten gelöscht werden (z. B. in MB/s oder GB/min).
    • Errors (Fehler):
      • Bedeutung: Meldet Probleme während des Löschvorgangs.

ShredOS-Icon

Fernwartung mit RustDesk

RustDesk ist eine kostenlose, Open-Source-Alternative zu TeamViewer, AnyDesk & Co. – mit Fokus auf Sicherheit, Selbsthosting und plattformübergreifender Nutzung.

RustDesk Was ist RustDesk?
    • Open-Source-Remote-Desktop-Software (Quellcode auf GitHub einsehbar).
    • Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für sichere Verbindungen.
    • Kostenlos für den privaten Gebrauch, mit Option für professionelle Server-Lösungen.
    • Schnell, stabil und mit niedriger Latenz – ideal für IT-Support, Fernwartung oder Zugriff auf den eigenen PC von unterwegs.
📥 Download & Installation

Offizielle Quelle: Nur von rustdesk.com herunterladen – andere Domains sind nicht vertrauenswürdig

Plattformen
Betriebssystem Download-Link
Windows rustdesk.com
macOS rustdesk.com
Linux rustdesk.com (DEB, RPM, AppImage)
Android Google Play Store
iOS App Store
🔧 Wichtige Funktionen

✅ Fernsteuerung & Dateiübertragung
✅ Chat & Sprachübertragung
✅ Mehrere Monitore unterstützen
✅ Unbeaufsichtigter Zugriff (für IT-Support)
✅ Whiteboard & Bildschirmaufzeichnung
✅ Wake-on-LAN (PC aus dem Ruhezustand aufwecken)
✅ 2FA (Zwei-Faktor-Authentifizierung) für zusätzliche Sicherheit

💡 Tipps & Tricks
    • ID & Passwort: Nach der Installation erhältst du eine einzigartige ID (z. B. 123 456 789) und ein Passwort – diese brauchst du, um eine Verbindung herzustellen.
    • Sicherheit:
      • Immer das Passwort ändern (Standard-Passwort ist unsicher!).
      • Nur vertrauenswürdigen Personen Zugriff gewähren.
      • Firewall & Ports: Falls du selbst hostest, öffne die Ports 21115–21119 (TCP/UDP).
      • Mobile Apps: Nutze die RustDesk-App auf deinem Smartphone, um unterwegs auf deinen PC zuzugreifen.

RustDesk

E-Mail – Header

Was ist der E-Mail – Header?

Ein E-Mail-Header ist der Teil einer E-Mail, der Metadaten und technische Informationen enthält, die für die Zustellung und Verarbeitung der Nachricht notwendig sind. Er ist für den Empfänger normalerweise nicht sichtbar, kann aber in den meisten E-Mail-Programmen angezeigt werden.

Der Header hilft E-Mail-Servern, die Nachricht korrekt zuzustellen, und kann auch zur Analyse von Spam, Phishing oder anderen Problemen genutzt werden.

Wo finde ich den E-Mail – Header?
    • Thunderbird:
      • Desktop: Quelltext im Menü unter „Ansicht“ oder öffne die E-Mail, klicke auf Ansicht > Nachrichtenquelltext (oder Strg+U)
      • Android und iOS: Öffne die E-Mail in der Thunderbird-App. Tippe auf die drei Punkte (⋮) oben rechts. Wähle "Nachrichtenquelltext", „Kopfzeile“ oder "Quelltext anzeigen" aus.
    • Outlook:
      • Desktop: Öffne die E-Mail, klicke auf Datei > Eigenschaften > Internetheader
      • Web: Öffne die E-Mail, klicke auf die drei Punkte (…) > Datei > Eigenschaften > Internetheader
    • Gmail:
      • Web: Öffne die E-Mail, klicke auf die drei Punkte (⋮) > Original anzeigen
      • App: Öffne die E-Mail, tippe auf die drei Punkte (⋮) > Original anzeigen
    • Apple Mail:
      • macOS: Öffne die E-Mail, klicke auf Ansicht > Nachricht > Alle Header
      • iOS: Öffne die E-Mail, tippe auf Antworten, dann auf das Info-Symbol (i) und ziehe nach oben, um den Header zu sehen
    • Yahoo Mail:
      • Öffne die E-Mail, klicke auf die drei Punkte (…) > Nachrichtenquelltext anzeigen
    • GMX:
      • Öffne die E-Mail in deinem Postfach. Klicke auf die drei Punkte (⋮) in der oberen rechten Ecke der E-Mail. Wähle "Quelltext anzeigen" aus
Was beinhaltet der E-Mail – Header?
    • From: Absender der E-Mail
    • To: Empfänger der E-Mail
    • Subject: Betreffzeile
    • Date: Datum und Uhrzeit des Versands
    • Message-ID: Eindeutige Identifikationsnummer der E-Mail
    • Return-Path: Adresse, an die Rückmeldungen (z. B. bei Zustellfehlern) gesendet werden
    • Received: Informationen über die Server, die die E-Mail weitergeleitet haben
    • Content-Type: Art des Inhalts (z. B. Text, HTML)
    • MIME-Version: Version des MIME-Standards, der für die Formatierung verwendet wird
Wie liest man den Header aus?

Ein E-Mail - Header enthält viele technische Informationen, die auf den ersten Blick verwirrend wirken können. Hier eine praktische Anleitung, wie du die wichtigsten Teile liest und interpretierst:

1. Grundlegende Struktur

Ein Header sieht etwa so aus:

From: absender@example.com
To: empfaenger@example.com
Subject: Testmail
Date: Thu, 7 May 2026 14:30:00 +0200
Message-ID: <123456789@example.com>
Return-Path: <absender@example.com>
Received: from mail.example.com (mail.example.com [192.0.2.1])
by mx.gmx.net (mx.gmx.net [192.0.2.2])
with ESMTPS (AES256-GCM-SHA384)
for <empfaenger@gmx.net>; Thu, 7 May 2026 14:31:00 +0200
spf=pass
Content-Type: text/plain; charset="UTF-8"
MIME-Version: 1.0

2. Wichtige Felder und ihre Bedeutung

I. Absender & Empfänger:

              • From: Wer hat die E-Mail gesendet?
              • To: An wen wurde die E-Mail gesendet?
              • Cc/Bcc: Weitere Empfänger (Kopie/Blindkopie).
              • Subject: Betrifft.

II. Zeitstempel:

            • Date: Wann wurde die E-Mail versendet? (Achtung: Kann vom Empfangszeitpunkt abweichen!)

III. Technische Pfadanalyse:

            • Received: Zeigt den Weg der E-Mail durch die Server.
              Jeder Eintrag steht für einen Server, der die E-Mail weitergeleitet hat.
              Beispiel:

Received: from mail.example.com (mail.example.com [192.0.2.1]) by mx.gmx.net (mx.gmx.net [192.0.2.2])

Die E-Mail kam von mail.example.com (IP: 192.0.2.1) und wurde an mx.gmx.net (IP: 192.0.2.2) weitergeleitet.
Tipp: Die unterste Received-Zeile ist der erste Server, der die E-Mail empfangen hat (meist der Server des Absenders).

IV. Identifikation & Sicherheit:

            • Message-ID: Eindeutige ID der E-Mail.
            • Return-Path: Adresse für Rückmeldungen (z. B. bei Zustellfehlern).
            • DKIM-Signature, SPF, DMARC: Sicherheitsmechanismen gegen Spam/Phishing.
            • DKIM: Digitale Signatur, die den Absender verifiziert.
            • SPF: Prüft, ob der sendende Server berechtigt ist, E-Mails für die Domain zu versenden.
            • DMARC: Gibt an, wie mit E-Mails umgegangen werden soll, die SPF/DKIM nicht bestehen.

V. Inhaltstyp:

            • Content-Type: Gibt an, ob die E-Mail Text, HTML oder Anhänge enthält.
            • MIME-Version: Version des verwendeten MIME-Standards.
3. Wofür ist das nützlich?
          • Spam/Phishing erkennen: Unstimmigkeiten zwischen From: und Return-Path: oder verdächtige Received:-Pfade können auf Betrug hindeuten.
          • Zustellprobleme analysieren: Fehlende oder falsche Received:-Einträge zeigen, wo die E-Mail hängengeblieben ist.
          • Absender überprüfen: Die IP-Adressen in "Received" können mit einer IP-Lookup-Suche (z. B. whois.com) geprüft werden.

Beispiel: Spam erkennen in folgendem Header:

From: "PayPal" <service@paypal.com>
Return-Path: <xyz123@fake-server.ru>
Received: from fake-server.ru (fake-server.ru [1.2.3.4])

Achtung Achtung: Die From:-Adresse sieht seriös aus, aber Return-Path: und Received: verraten, dass die E-Mail von einem verdächtigen Server kommt.

So sieht ein Header in der Regel aus.

Beispiel: Eine Terminbestätigung per E-Mail:

mail-header

Grün/Gelb: Empfänger und Rücksendung (Mail-Adresse und Server)
Rot: dkim=pass (Signaturprüfung erfolgreich)
Blau/Subject: Betreffzeile
Blau: Text
Blau/Footer: Fußzeile

Zusammenfassung:

Was ist der Header?

          • Der unsichtbare Teil einer E-Mail mit Metadaten zu Absender, Empfänger, Serverpfad und IP-Adressen.

Wofür ist er nützlich?

          • Absender prüfen: Echte IP-Adresse des sendenden Servers erkennen.
          • Phishing erkennen: Abweichungen zwischen From: und der tatsächlichen Server-IP deuten auf Betrug hin.
          • Vertrauenswürdige Hinweise: Einige Header-Felder (z. B. Received:, Return-Path:) lassen sich nicht so leicht fälschen.
          • Achtung: Auch bei scheinbar korrekten Headern kann es sich um Phishing handeln – z. B. wenn ein gehackter Account genutzt wurde.
Fazit:

Der Header ist ein mächtiges Werkzeug, um die Herkunft einer E-Mail zu überprüfen – aber keine 100%ige Garantie gegen Betrug.

Links:

E-Mail

Phishing

email-symbol

Tastatur

Tastenkürzel sind ein mächtiges Werkzeug, um die Arbeit am Computer zu beschleunigen und effizienter zu gestalten. Statt mit der Maus durch Menüs zu navigieren, kann man mit diesen Kombinationen viele Aktionen direkt ausführen – sei es das Öffnen des Datei-Explorers, das Minimieren von Fenstern oder das schnelle Wechseln zwischen Anwendungen.

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Shortcuts (auch Tastenkürzel oder Hotkeys genannt) sind Tastenkombinationen, mit denen du bestimmte Funktionen oder Befehle auf deinem Computer schneller ausführen kannst – ohne die Maus oder Menüs zu benutzen.

    • Definition:
      Shortcut (engl. für „Abkürzung“) = Eine oder mehrere Tasten, die gleichzeitig oder nacheinander gedrückt werden, um eine bestimmte Aktion auszulösen.
    • Zweck:
      • Zeit sparen
      • Arbeitsabläufe beschleunigen
      • Bedienung effizienter gestalten
    • Beispiele:
      • Strg + C = Kopieren
      • Win + D = Desktop anzeigen
      • Alt + Tab = Zwischen Programmen wechseln
    • Vorteile:
      • Schnelligkeit: Aktionen in Sekunden statt durch klicken in Menüs
      • Präzision: Weniger Fehler, da keine Mausbewegungen nötig sind
      • Ergonomie: Entlastet die Handgelenke bei häufigen Aufgaben
    • Kurz:
      Shortcuts sind die „Abkürzungen“ deiner Tastatur – wie Geheimcodes für mehr Produktivität!

Hotkeys sind im Grunde dasselbe wie Shortcuts oder Tastenkürzel – also Tastenkombinationen, die bestimmte Funktionen oder Befehle auf dem Computer direkt ausführen.

    • Definition:
      Hotkey (engl. für „heiße Taste“) = Eine Taste oder Tastenkombination, die sofort eine bestimmte Aktion auslöst, sobald sie gedrückt wird.
    • Typisch:
      • Systemfunktionen
      • Spiele
      • spezielle Programme
    • Beispiele:
      • F5 = Seite im Browser aktualisieren
      • Win + L = Computer sofort sperren
      • Alt + F4 = Aktives Fenster schließen
    • Unterschied zu Shortcuts:
      • Der Begriff Hotkey wird oft für systemweite oder programmspezifische Tastenkombinationen verwendet, während Shortcut allgemeiner ist.
      • In Spielen oder Spezialsoftware spricht man häufig von Hotkeys (z.B. für schnelle Aktionen wie „Inventar öffnen“).
    • Zusammenfassung:
      Hotkeys sind „Schnellzugangstasten“ – sie machen häufige Aktionen mit einem Tastendruck möglich.

Tipp: Viele Programme (z.B. Office, LibreOffice, Photoshop, Gimp, FireFox, etc.) haben eigene Shortcuts – lohnt sich, die wichtigsten für deine täglichen Tools zu lernen!

Absturz

Was tun, wenn mein Rechner abgestürzt oder eingefroren ist?
    • Rechner neu starten (wenn er noch reagiert)
        • Drücke Strg + Alt + Entf (bei Windows) und wähle „Neu starten“.
        • Falls der Bildschirm komplett eingefroren ist, halte den Einschaltknopf für etwa 5–10 Sekunden gedrückt, bis der Rechner ausschaltet. Warte dann einige Sekunden und schalte ihn wieder ein.
    • Falls der Rechner nicht mehr reagiert
        • Notausschalten: Halte den Einschaltknopf gedrückt, bis der Rechner ausgeht. Starte ihn danach neu.
        • Stromversorgung prüfen: Falls der Rechner gar nicht mehr reagiert, ziehe das Netzteil ab (bei Laptops auch den Akku entfernen, falls möglich) und warte einige Minuten, bevor du ihn wieder anschaltest.
        • Netzteil und Akku prüfen (Taskleiste rechts unten: Batteriesymbol)
    • Nach dem Neustart
        • Programme aktualisieren: Prüfe, ob alle Programme und Treiber auf dem neuesten Stand sind.
        • System auf Fehler prüfen: Führe eine Festplattenprüfung (z. B. mit chkdsk unter Windows) oder einen Speichertest durch.
        • Linux-Mint System aktualisieren:
          Im Terminal: sudo apt update && sudo apt upgrade
        • Überhitzung prüfen: Stelle sicher, dass der Lüfter nicht blockiert ist und der Rechner nicht überhitzt.
    • Wiederholte Abstürze?
        • Virenprüfung: Scanne dein System mit einer Antiviren-Software.
        • Systemwiederherstellung: Setze den Rechner auf einen früheren Zeitpunkt zurück, an dem alles noch funktioniert hat.
        • Hardware prüfen: Falls die Abstürze häufig auftreten, könnte ein Hardware-Defekt (z. B. RAM, Festplatte) vorliegen.
    • Was passiert bei Strg + Alt + Entf unter Linux?
      Standardmäßig startet diese Tastenkombination keinen Task-Manager (wie bei Windows), sondern führt einen sofortigen Neustart des Systems durch. Das entspricht in etwa dem Drücken des Power-Knopfs am Rechner – alle nicht gespeicherten Daten gehen verloren!

        • Was kannst du stattdessen tun?
          1. Virtuelle Konsole wechseln: Drücke Strg + Alt + F2 (oder F3–F6), um zu einer Textkonsole zu wechseln.
            Melde dich mit deinem Benutzernamen und Passwort an.
            Hier kannst du Prozesse beenden (kill, killall), Dienste neu starten oder das System sauber herunterfahren.
          2. System sauber herunterfahren/neu starten (Terminal):
            • sudo reboot # für einen Neustart
            • sudo shutdown now # für ein Herunterfahren
        • Falls du wieder zur grafischen Oberfläche zurück möchtest:
          Drücke Strg + Alt + F7 (oder F8, je nach Distribution).

Warum ist das so?
Linux nutzt diese Tastenkombination traditionell für einen Notfall-Neustart, da es in Server-Umgebungen oft keine grafische Oberfläche gibt. Bei modernen Desktop-Distributionen (wie Ubuntu, Fedora, etc.) kannst du das Verhalten aber anpassen.

 

Laptop-im-Wurmloch

Wo befinden sich die Server der gängigsten KI/AI…

Chatbots?
  1. Gemini (Google):
    • Notiz: Bekannt für starke multimodale Fähigkeiten (Text, Bild, Audio) und Integration in Google-Dienste. Nutzt seine globale Cloud-Infrastruktur.
    • Hauptrechenzentren: Vorwiegend USA aber auch Deutschland und Belgien.
    • DSGVO-Konform: Tlw.
  2. Mistral Large 3 (Mistral AI):
    • Notiz: Ein leistungsstarkes, in Europa entwickeltes Modell, das für seine Effizienz und Sprachverständnis geschätzt wird.
    • Hauptrechenzentren: Frankreich und weitere Standorte in Schweden und anderen europäischen Ländern geplant.
    • DSGVO-Konform: Ja
  3. Grok (xAI, Elon Musk):
    • Notiz: Fokus auf Echtzeit-Daten (z. B. von X/Twitter) und emotionaler Intelligenz.
    • Hauptrechenzentren: USA
    • DSGVO-Konform: Nein
  4. Claude (Anthropic):
    • Notiz: Bekannt für sichere, ethische KI-Anwendungen und starke Dialogfähigkeiten, besonders in komplexen Gesprächen.
    • Hauptrechenzentren: USA
    • DSGVO-Konform: Nein
  5. DeepSeek V3.2:
    • Notiz: Zeichnet sich durch hohe Genauigkeit in technischen und wissenschaftlichen Fragen aus.
    • Hauptrechenzentren: China
    • DSGVO-Konform: Nein
  6. Microsoft Copilot:
    • Notiz: Integriert in Windows und Office, nutzt oft OpenAI-Modelle, aber mit Microsoft-spezifischen Erweiterungen.
    • Hauptrechenzentren: Vorwiegend USA und Weltweit
    • DSGVO-Konform: Tlw.
  7. Perplexity AI:
    • Notiz: Kombiniert KI-Chats mit Echtzeit-Websuche für aktuelle Informationen.
    • Hauptrechenzentren: USA und tlw. Europa
    • DSGVO-Konform: Tlw.
Bildgenerierung?
  1. Midjourney:
    • Hauptrechenzentren: USA
    • DSGVO-Konform: Nein
  2. DALL·E:
    • Hauptrechenzentren: USA
    • DSGVO-Konform: Nein
  3. Stable Diffusion:
    • Hauptrechenzentren: USA
    • DSGVO-Konform: Nein
Programmierunterstützung?
  1. GitHub Copilot:
    • Notiz: Liegt in der Infrastruktur von GitHub und Microsoft Azure.
    • Hauptrechenzentren: Vorwiegend USA aber auch Deutschland und Niederlande.
    • DSGVO-Konform: Tlw.
Serverroom