Aktuelle Bedrohungslage
- Banking-Trojaner auf Android stiegen 2025 um 56% im Vergleich zum Vorjahr. 255.090 wurden neue Banking-Trojaner entdeckt – fast dreimal so viele wie 2024. Einige Android-Geräte sind bereits ab Werk infiziert (z. B. in der Firmware). Nutzer merken dies oft erst, wenn Geld abfließt.
Wie Banking-Trojaner funktionieren
- Methoden:
- Diebstahl von Zugangsdaten, PINs und TANs.
- Überlagerung von Online-Banking-Apps mit unsichtbaren Feldern (z. B. für Phishing).
- Automatisches Senden/Löschen von SMS (z. B. für TANs).
- Tarnung: Die Malware bleibt oft unsichtbar, bis Geld abgebucht wird.
Gründe für die hohe Gefahr
- Update-Problematik:
- Android-Updates hängen vom Hersteller und Modell ab – manche Geräte erhalten keine oder verspätete Sicherheitsupdates.
- Kriminelle nutzen bekannte Schwachstellen aus, solange sie nicht gepatcht sind.
- Nutzerverhalten:
- Viele bestätigen Berechtigungsanfragen ohne Nachdenken (z. B. Zugriff auf SMS oder andere Apps).
- Fehlender Virenschutz: Viele Android-Geräte haben keine Antiviren-Software installiert.
Vier Sofortmaßnahmen für mehr Sicherheit
- 2-fach Authentifizierung
- Updates einschalten
- Passwort-Manager nutzen
- Virenschutz nutzen
Zusätzliche Tipps
- App-Berechtigungen prüfen: Nur notwendige Rechte erteilen (z. B. keine SMS-Zugriffe für eine Taschenlampen-App).
- Offizielle Stores nutzen: Apps nur aus dem Play Store/App Store oder vertrauenswürdigen Quellen herunterladen.
- Verdächtige Aktivitäten überwachen: Regelmäßig Kontobewegungen prüfen (z. B. über Banking-Apps mit Push-Benachrichtigungen).